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-Pressespiegel- Tageszeitungen |
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Am 27. August 2010 wurde im Ferienprogramm der Stadt Herbrechtingen der Aktionstag „Rund um den Hund“ angeboten. Federführend für diese Veranstaltung war der Stadtjugendring Herbrechtingen. Verschiedene Hundevereine und Einzelpersonen hatten sich wieder bereit erklärt den vielseitigen Einsatz und die Beschäftigungsmöglichkeiten mit Hunden zu demonstrieren. Die Gesamtleitung hatte der Sozialpädagoge und Jagdpächter Arno Koch. Die Veranstaltung wurde auf Bissinger Gemarkung und bei einer Waldhütte in der Reute durchgeführt. Bei der morgendlichen Begrüßung der 29 Kinder wurde darauf hingewiesen, dass der Hund seit Jahrhunderten ein treuer Begleiter des Menschen ist und dass an diesem Tag viel über die Herkunft des Hundes, der verschiedenen Hunderassen, Einsatzmöglichkeiten, Gesundheit, Grunderziehung sowie Spiel und Spaß zu erfahren ist. Besonderer Wert wurde auf die Verhaltsregeln bei der Begegnung mit fremden Hunden gelegt. Ein Thema, bei denen Hunde in der letzten Zeit negativ in der Presse dargestellt wurden. Während des gesamten Tagesablaufs konnten die Teilnehmer ihr Wissen an einem Hundequiz testen. Der erste Programmpunkt am Vormittag war der Hütehund. Der Schäfer Andreas Hopfenziz aus Hürben, verstand es hervorragend und kindergerecht alle Fragen rund um den Hütehund zu beantworten. So erfuhren die Kinder, dass der Hütehund die Schafherde beschützen, zusammentreiben und die Herde von benachbarten Flächen vertreiben muß. Der Hund muß Gehorsam, aber auch Schärfe haben und unempfindlich bezüglich Wetter sein. Den Einsatz seiner drei Hütehunde demonstrierte Andreas Hopfenziz anschließend an seiner Schafherde mit 400 Tieren auf abgeernteten Feldern Mitglieder des Deutschen Retriever Clubs gestalteten den zweiten Programmpunkt. „Sinnvolle Beschäftigung des Hundes durch Dummyarbeit.“ Es wurden den Kindern zwei der sechs Apportierspezialisten, Golden- und Chesapeake-Bay-Retriever, vorgestellt und die Apportierarbeit mit Dummys vorgeführt. Danach konnte jedes Kind mit einem Hund die Apportierübungen selbst durchführen. Der Vollgebrauchshund war der dritte Programmpunkt. Die Kinder erfuhren, dass der Einsatz für den Jäger, aus Gründen des Tierschutzgesetzes, verpflichtend ist. Angeschossenes und im Verkehr angefahrenes Wild muß schnellstens gefunden und von seinem Leiden erlöst werden. Außerdem wurden anhand von Bildmaterialien die beliebtesten Deutschen Jagdhunderassen angesprochen. Eine Haarwildfährte simulierte den aktiven Jagdeinsatz und Verlorensuche auf Nutzwild rundete diesen Programmpunkt ab. Die Interessengemeinschaft Therapiehunde Göppingen war vertreten durch Gerhard Glaser mit seiner Golden-Retriever-Hündin „Anat“. Er erzählte den Kindern bildhaft den praktischen Einsatz in Kindergärten, Altersheimen und psychiatrischen Einrichtungen. Ein Therapiehund muß freundlich, menschenbezogen sein, er darf keine Berührungsängste haben und muß sich auch einmal hart anfassen lassen. Nach dem Mittagessen in der Waldhütte kam die Malteser Rettungshundestaffel, Ortsgruppe Heidenheim unter Leitung von Bernd Rollmann zum Einsatz. Die Ferienkinder erfuhren Vieles über das Rettungshundewesen, z. B. dass der Hund auf die gefundene Person (Opfer) durch Bellen oder Bringselverweisen aufmerksam macht. Wenn er das Opfer gefunden hat, wird er belohnt durch Futter oder Spielzeug, aber immer mit Lob und Liebeln. Sie erfuhren, dass es zwei Rettungshundebereiche gibt: Flächensuche und Trümmersuche. Außerdem noch Lawinensuche und Wasserrettung.. Zum Schluß konnten sich die Kinder verstecken und wurden von den Hunden als Opfer gefunden und verbellt. Den Abschluß des Tages gestaltete der Verein der Hundefreunde Heidenheim 07 e.V. unter Leitung von Stefanie Budo. Neben der Waldhütte war ein interessanter Agilitiy-Parcours aufgebaut, Die Kinder konnten mit mehreren Vereinshunden den Parcours durchlaufen. Eine tolle Stimmung kam bei den Kindern auf und begeistert feuerten sie die Hunde im Parcours an. Am Ende wurde das Gezeigte und Erlebte von den Kindern in Form eines Hundequiz abgefragt. Bei der Siegerehrung konnte Adrian Götte die Siegermedaille, Urkunde und einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. Alle Kinder bekamen Werbegeschenke der Volksbank und Kreissparkasse Herbrechtingen. Arno Koch (Leiter des Aktionstages 2010) für die Stadt Herbrechtingen und den SJR Herbrechtingen |
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-Pressespiegel- Tageszeitungen Kinder auf Informationstour mit Falkner, Jäger und Hund |
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Mit dem Jäger auf der Pirsch und rund um den Greifvogel hieß das Motto beim Schülerferienprogramm der Stadt Herbrechtingen am 30. August 2010. Sinn und Zweck der Veranstaltung sollte es sein, die Ferienkinder mit dem Wesen der Jagd und des Naturschutzes vertraut zu machen. 27 Kinder unter der Leitung des Sozialpädagogen und Jägers Arno Koch trafen sich bei einer romantischen Jagdhütte im Bissinger Waldgebiet Reute. Bevor die Exkursion durch den Wald begann, erhielten die Kinder einen Einblick in das Jagdhundewesen durch den Jäger und Förster Bernhard Leitner. Der wichtigste Begleiter des Jägers ist sein Hund. „Ohne Hund“, so heißt es, „ist die Jagd Schund“! Die verschiedenen Jagdhunderassen und ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten wurden angesprochen. Jagdlicher Einsatz wurde demonstriert anhand von Hasen- Feder- und Raubwildschleppe. Die Kinder wurden über die Gefahren des Waldes, wie Tollwut, Fuchsbandwurm und Zeckenbisse informiert. So wurden auch die verschiedensten Jagdeinrichtungen wie Salzlecke, Ansitzleiter, Kanzeln und Kirrungen angesprochen und erläutert. Zur Auflockerung wurden jagdliche Waldspiele angeboten Zu Gast war an diesem Nachmittag der Falkner Wolfram Nickel mit zwei Falken-männchen (Terzel). Der Falkner führte die Kinder in die faszinierende Welt der Greifvögel ein. Die Kinder erfuhren, dass der Wanderfalke ein Vogeljäger in der Luft ist, der mit seinem Falkenzahn die Beute schlägt, von Drossel- bis Krähengröße. Die Kinder waren sehr wissbegierig und löcherten den Falkner mit zusätzlichen Fragen. Es wurde erklärt, wie man die Vögel zur Jagd erzieht und einsetzt, z. B. auf Rabenkrähen und Elstern.. Artgerechte Haltung und Atzung wurden angesprochen. Auch wurde den Kindern erklärt, dass der Adler ein Grifftöter ist und zur Jagd auf Feldhase und Fuchs eingesetzt wird. Adler für die Jagd sind gezüchtet und nicht der Natur entnommen. Angesprochen wurde, dass Eulen, wie der Uhu, auch Grifftöter sind und dass Nachtgreifvögel keinen Kropf besitzen. Deswegen haben Eulen mehr Knochen im „Gewölle“ und Taggreifvögel nicht. Erstaunlich war auch, dass der Uhu seinen Kopf um 260° drehen kann und dass er beim Flug lautloses Gefieder besitzt. Wichtig für die Beutebereitschaft des Greifers ist das Jagdgewicht. Sie schlagen nur Beute, wenn sie Nahrung brauchen. Höhepunkt war die fantastische Flugvorführung eines Falken, der eine Geschwindigkeit von bis zu 350 km/h erreichen kann. Eine interessante Videoaufführung, auf einem Labtop in der Waldhütte, die das Jagdverhalten auf Beute von Wanderfalken, Habicht und Adler zeigte, rundete das Programm beim Falkner ab. Eine besondere Auszeichnung erhielt Jakob Krautner, der das Natur- und Tierquiz gewann und eine Medaille und einen schönen Sachpreis, gestiftet von den Herbrechtinger Banken, entgegennehmen konnte. Vollgepackt mit neuen Eindrücken endete der erlebnisreiche Tag. Arno Koch (Organisator dieser Veranstaltung 2010) für die Stadt und den SJR Herbrechtingen
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© Dezember 2011 |
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