Zu den Steinernen Jungfrauen
Pressearbeit 1

Freizeit für Daheimgebliebene 2010
 -Pressespiegel- Tageszeitungen

3 Tage Bissinger Waldcamp vom 16. - 18. August 2010

Bild mit Nistkästen 2010

                Abenteuer im Forst

 

Mit Förster, Jägern und Hunden unterwegs

Die Auszubilden der Stadt Herbrechtingen haben im Rahmen des städtischen Schülerferienprogramms mit dem zuständigen Revierpächter und Sozialpädagogen, Arno Koch, zu dieser gemeinsamen dreitägigen Aktion vom 16. – 18. August 2010 eingeladen. Unterstützt wurde diese Ferienaktion von Stadtjugendring Herbrechtingen. Sinn dieses Waldcamps mit den verschiedenen Programmpunkten war es, die Kinder zur Natur hinzuführen, das richtige Verhalten im Wald und gegenüber der Umwelt zu schulen und Vorurteile gegenüber dem Jagdwesen abzubauen. Eine urige, beheizt Jagdhütte in der Bissinger Reute diente dabei den 21 Jungen und Mädchen sowie den Betreuern zum Übernachten. Leider war uns der Wettergott bei dieser dreitägigen Aktion nicht gut gesonnen. Bei Regenschauern mußte sich die Gruppe in die warme Waldhütte zurückziehen.

Auf dem Programm stand am ersten Vormittag die Fahrt zum Privaten Tiermuseum des Präparators Arthur Weindl in Burgau. Über 1000 Präparate sind liebevoll in ihrem natürlichen Lebensraum dargestellt. 

Nach der Einquartierung in der Bissinger Waldhütte und dem Mittagessen baute der Jäger Sigmund Knauer mit einem Teil der Kinder einen Ansitz und klärte sie über vorschriftsmäßige Sicherheitsaspekte von Jagdeinrichtungen auf. Die zweite Gruppe verbrachte den Nachmittag mit der Herstellung von künstlichen Nisthilfen für Hohltauben. Nach der Fertigstellung der 12 Hohltauben-Nistkästen wurden diese mit Holfe der Kinder und Betreuer im Revier vorschriftsmäßig aufgehängt. Mehrere Jäger aus dem Kreis Heidenheim und auch aus dem bayrischen Bereich waren am Abend zu Gast. Die Kinder erhielten vom Falkner und Jäger Bernhard Leitner eine Einführung in die Tierwelt mit Präparaten und Schautafeln. Unter fachkundiger Anleitung von Waidmännern konnte viel berichtet und beobachtet werden. Der Höhepunkt des Abends bildete die Filmvorführung „Erlebnis in Afrika - Sambia“ von und mit dem bekannten Giengener Natur- und Tierfilmer Ulrich Lieber. Der Tag endete am Lagerfeuer mit viel Spaß bei den m Jonglierversuchen der Kinder mit dem Jongleur Bernd Kombrecht.

Am Vormittag des zweiten Tages wurde eine interessante Waldführung unter der Leitung des Herbrechtinger Stadtförsters, Martin Müller, durchgeführt. Im Mittelpunkt der Führung standen die verschiedenen Baumarten, Waldtiere, Vegetationsarten und Waldspiele auf dem Programm. Bei der Waldhütte wurden die Kinder in die Urgeschichte der Menschen und Tiere im Lonetal in den Zeitabschnitten von der Steinzeit bis in die Neuzeit eingeführt. Die Kinder konnten die Jagdweise mit Steinzeitspeeren üben. Ein urtypischen Steinzeitessen in Form von gegrillten RIppen und Fladenbrot bildete den Abschluß. Nach dem Steinzeitmittagessen fand eine Lagerolympiade in Wettbewerbsform statt. Sieben Gruppen maßen ihr Können und Wissen im Bereich Jagd, Tier- und Pflanzenwelt sowie in ihrer Geschicklichkeit. Die 11 Stationen wurden von den Kindern mit Begeisterung durchlaufen und am Ende hatte die Gruppe „Die drei Füchse“ die Nase vorn. Die Sieger konnten Plaketten entgegennehmen und alle Teilnehmer erhielten Teilnehmerurkunden und schöne Preise. Der Tag endete mit einer kruseligen Geistergeschichte am Lagerfeuer und einer Nachtwanderung durch den Bissinger Forst mit Mitternachtsspuck durch Johny und weiteren Geistern.

Am Vormittag des dritten Tages durchstreiften wir mit Hund und Jäger den Bissinger Forst. Im Mittelpunkt stand der wichtigste Begleiter des Jägers, der Hund. Die verschiedenen Jagdhunderassen wurden angesprochen. Sechs Jagdhunde (Retriever), Gini, Aura, Pia, Hexe, Mary und Momo zeigten bei Unterordnung und Verlorensuche von Wild und Dummy ihr Können. Bei der Exkursion durch den Wald erfuhren die Kinder viel über die jagdlichen Einrichtungen, die in Augenschein genommen wurden (Kanzeln, Leitern, Futterkrippen, Kirrungen und Wildäcker). Auch auf die Gefahren die im Wald auftreten können wurde hingewiesen.

Zur Auflockerung und Freude der Kinder wurden zwischendurch Waldspiele durchgeführt, z.B. das Fangspiel Fuchs und Hase. Warum muss der Fuchs bejagt werden? Wie überlebt das Eichhörnchen und als Letztes das Überlebensspiel Futtersuche der Vögel im Wald. Nach dem Mittagessen, bei leichtem Regen lud uns der Bissinger Bauer, Herr Dörflinger, auf seinem Traktor und seinem mit Sonnenschirmen geschützten Anhänger zu einer landwirtschaftlichen Rundfahrt ein. Wir erfuhren Vieles über Ackerbau und Viehzucht und konnten seinen Schweinemastbetrieb besichtigen. Danach ging es zurück zur Waldhütte und eine Ökoparty begann. (Aufräumarbeiten) Eine besondere Auszeichnung erhielten Eva Leitner und Laura Jooß als der „Schlauen Füchse“ des Waldcamps 2010, die die meisten Punkte beim 3-tägigen Frage- und Antwortspiel gesammelt hatten.

Arno Koch

(Leiter des Waldcamps 2010)

für die Stadt Herbrechtingen

 

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Aktionstag rund um den Hund
 Herbrechtingen am 27. August 2010

Kinder und Hunde 2010

Am 27. August 2010 wurde im Ferienprogramm der Stadt Herbrechtingen der Aktionstag „Rund um den Hund“ angeboten. Federführend für diese Veranstaltung war der Stadtjugendring Herbrechtingen.

Verschiedene Hundevereine und Einzelpersonen hatten sich wieder bereit erklärt den vielseitigen Einsatz und die Beschäftigungsmöglichkeiten mit Hunden zu demonstrieren. Die Gesamtleitung hatte der Sozialpädagoge und Jagdpächter Arno Koch. Die Veranstaltung wurde auf Bissinger Gemarkung und bei einer Waldhütte in der Reute durchgeführt.

Bei der morgendlichen Begrüßung der 29 Kinder wurde darauf hingewiesen, dass der Hund seit Jahrhunderten ein treuer Begleiter des Menschen ist und dass an diesem Tag viel über die Herkunft des Hundes, der verschiedenen Hunderassen, Einsatzmöglichkeiten, Gesundheit, Grunderziehung sowie Spiel und Spaß zu erfahren ist. Besonderer Wert wurde auf die Verhaltsregeln bei der Begegnung mit fremden Hunden gelegt. Ein Thema, bei denen Hunde in der letzten Zeit negativ in der Presse dargestellt wurden. Während des gesamten Tagesablaufs konnten die Teilnehmer ihr Wissen an einem Hundequiz testen.

Der erste Programmpunkt am Vormittag war der Hütehund. Der Schäfer Andreas Hopfenziz aus Hürben, verstand es hervorragend und kindergerecht alle Fragen rund um den Hütehund zu beantworten. So erfuhren die Kinder, dass der Hütehund die Schafherde beschützen, zusammentreiben und die Herde von benachbarten Flächen vertreiben muß. Der Hund muß Gehorsam, aber auch Schärfe haben und unempfindlich bezüglich Wetter sein. Den Einsatz seiner drei Hütehunde demonstrierte Andreas Hopfenziz anschließend an seiner Schafherde mit 400 Tieren auf abgeernteten Feldern

Mitglieder des Deutschen Retriever Clubs gestalteten den zweiten Programmpunkt. „Sinnvolle Beschäftigung des Hundes durch Dummyarbeit.“

Es wurden den Kindern zwei der sechs Apportierspezialisten, Golden- und Chesapeake-Bay-Retriever, vorgestellt und die Apportierarbeit mit Dummys vorgeführt. Danach konnte jedes Kind mit einem Hund die Apportierübungen selbst durchführen.

Der Vollgebrauchshund war der dritte Programmpunkt.

Die Kinder erfuhren, dass der Einsatz für den Jäger, aus Gründen des Tierschutzgesetzes, verpflichtend ist. Angeschossenes und im Verkehr angefahrenes Wild muß schnellstens gefunden und von seinem Leiden erlöst werden. Außerdem wurden anhand von Bildmaterialien die beliebtesten Deutschen Jagdhunderassen angesprochen. Eine Haarwildfährte simulierte den aktiven Jagdeinsatz und Verlorensuche auf Nutzwild rundete diesen Programmpunkt ab.

Die Interessengemeinschaft Therapiehunde Göppingen war vertreten durch Gerhard Glaser mit seiner Golden-Retriever-Hündin „Anat“. Er erzählte den Kindern bildhaft den praktischen Einsatz in Kindergärten, Altersheimen und psychiatrischen Einrichtungen. Ein Therapiehund muß freundlich, menschenbezogen sein, er darf keine Berührungsängste haben und muß sich auch einmal hart anfassen lassen.

Nach dem Mittagessen in der Waldhütte kam die Malteser Rettungshundestaffel, Ortsgruppe Heidenheim unter Leitung von Bernd Rollmann zum Einsatz. Die Ferienkinder erfuhren Vieles über das Rettungshundewesen, z. B. dass der Hund auf die gefundene Person (Opfer) durch Bellen oder Bringselverweisen aufmerksam macht. Wenn er das Opfer gefunden hat, wird er belohnt durch Futter oder Spielzeug, aber immer mit Lob und Liebeln. Sie erfuhren, dass es zwei Rettungshundebereiche gibt: Flächensuche und Trümmersuche. Außerdem noch Lawinensuche und Wasserrettung.. Zum Schluß konnten sich die Kinder verstecken und wurden von den Hunden als Opfer gefunden und verbellt.

Den Abschluß des Tages gestaltete der Verein der Hundefreunde Heidenheim 07 e.V. unter Leitung von Stefanie Budo. Neben der Waldhütte war ein interessanter Agilitiy-Parcours aufgebaut, Die Kinder konnten mit mehreren Vereinshunden den Parcours durchlaufen. Eine tolle Stimmung kam bei den Kindern auf und begeistert feuerten sie die Hunde im Parcours an.

Am Ende wurde das Gezeigte und Erlebte von den Kindern in Form eines Hundequiz abgefragt. Bei der Siegerehrung konnte Adrian Götte die Siegermedaille, Urkunde und einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. Alle Kinder bekamen Werbegeschenke der Volksbank und Kreissparkasse Herbrechtingen.

Arno Koch

(Leiter des Aktionstages 2010)

für die Stadt Herbrechtingen

und den SJR Herbrechtingen

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Faszinierende Welt der Greifvögel

Kinder auf Informationstour mit Falkner, Jäger und Hund
 Herbrechtingen 30. August 2010

Bild Falkner + Jäger 2010

Mit dem Jäger auf der Pirsch und rund um den Greifvogel hieß das Motto beim Schülerferienprogramm der Stadt Herbrechtingen am 30. August 2010. Sinn und Zweck der Veranstaltung sollte es sein, die Ferienkinder mit dem Wesen der Jagd und des Naturschutzes vertraut zu machen. 27 Kinder unter der Leitung des Sozialpädagogen und Jägers Arno Koch trafen sich bei einer romantischen Jagdhütte im Bissinger Waldgebiet Reute.

Bevor die Exkursion durch den Wald begann, erhielten die Kinder einen Einblick in das Jagdhundewesen durch den Jäger und Förster Bernhard Leitner. Der wichtigste Begleiter des Jägers ist sein Hund. „Ohne Hund“, so heißt es, „ist die Jagd Schund“! Die verschiedenen Jagdhunderassen und ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten wurden angesprochen. Jagdlicher Einsatz wurde demonstriert anhand von Hasen- Feder- und Raubwildschleppe. Die Kinder wurden über die Gefahren des Waldes, wie Tollwut, Fuchsbandwurm und Zeckenbisse informiert. So wurden auch die  verschiedensten Jagdeinrichtungen wie Salzlecke, Ansitzleiter, Kanzeln und Kirrungen angesprochen und erläutert. Zur Auflockerung wurden jagdliche Waldspiele angeboten

Zu Gast war an diesem Nachmittag der Falkner Wolfram Nickel mit zwei Falken-männchen (Terzel). Der Falkner führte die Kinder in die faszinierende Welt der Greifvögel ein. Die Kinder erfuhren, dass der Wanderfalke ein Vogeljäger in der Luft ist, der mit seinem Falkenzahn die Beute schlägt, von Drossel- bis Krähengröße. Die Kinder waren sehr wissbegierig und löcherten den Falkner mit zusätzlichen Fragen. Es wurde erklärt, wie man die Vögel zur Jagd erzieht und einsetzt, z. B. auf Rabenkrähen und Elstern.. Artgerechte Haltung und Atzung wurden angesprochen. Auch wurde den Kindern erklärt, dass der Adler ein Grifftöter ist und zur Jagd auf Feldhase und Fuchs eingesetzt wird. Adler für die Jagd sind gezüchtet und nicht der Natur entnommen. Angesprochen wurde, dass Eulen, wie der Uhu, auch Grifftöter sind und dass Nachtgreifvögel keinen Kropf besitzen. Deswegen haben Eulen mehr Knochen im „Gewölle“ und Taggreifvögel nicht. Erstaunlich war auch, dass der Uhu seinen Kopf um 260° drehen kann und dass er beim Flug lautloses Gefieder besitzt. Wichtig für die Beutebereitschaft des Greifers ist das Jagdgewicht. Sie schlagen nur Beute, wenn sie Nahrung brauchen. Höhepunkt war die fantastische Flugvorführung eines Falken, der eine Geschwindigkeit von bis zu 350 km/h erreichen kann. Eine interessante Videoaufführung, auf einem Labtop in der Waldhütte, die das Jagdverhalten auf Beute von Wanderfalken, Habicht und Adler zeigte, rundete das Programm beim Falkner ab.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Jakob Krautner, der das Natur- und Tierquiz gewann und eine Medaille und einen schönen Sachpreis, gestiftet von den Herbrechtinger Banken, entgegennehmen konnte.

Vollgepackt mit neuen Eindrücken endete der erlebnisreiche Tag.

Arno Koch

(Organisator dieser Veranstaltung 2010)

für die Stadt und den SJR Herbrechtingen

 

© Dezember 2011